Angebote zu "Triebwerke" (2 Treffer)

Delius Klasing Verlag - So wird`s gemacht - VW ...
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Kaum hatte man sich 1988 mit dem Wolfsburger Passat (B3) vom Audi A4 separiert und den Vorbau so gestaltet, dass die Motoren quer eingebaut werden konnten, um dadurch bei gleicher Fahrzeuglänge einen größeren Innenraum anbieten zu können, da wurde acht Jahre später das Ruder wieder komplett rumgerissen: der Passat von 1996 (B5) bekam den Unterbau vom Audi A4 und damit zwangsläufig auch längs eingebaute Frontmotoren. Und wenn man schon den Audi-Unterbau verwendet, dann ist es auch nur sinnvoll, die aufwendige Audi-Vierlenker-Vorderachse zu verwenden, die für eine präzise Radführung und damit für angenehme Fahreigenschaften sorgt. Auch von Audi erprobt und für gut befunden ist das Verzinken von Karosserieblechen. Insofern war es nur vernünftig, die B5-Karosserie serienmäßig zu verzinken, um nun auch dem Passat-Kunden guten Gewissens eine elfjährige Garantie gegen Durchrostung zu bieten. Der VW Passat hat den Ruf eines Vertreter-Wagens. Vielleicht kam man gerade deshalb in Wolfsburg auf die Idee, das Image etwas aufzuwerten und spendierte dem Volumenmodell 2002 einen 4,0-Liter-Achtzylinder-W-Motor mit 275 PS. Genau die gleiche Leistung bot übrigens seinerzeit ein 4,3 Liter V8 in der Mercedes E-Klasse. Der Preis für die schnelle VW-Limousine war im Vergleich zur E-Klasse rund 17.000 Euro niedriger, mithin ein Schnäppchen. Außerdem kam man nun in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 und konnte somit schneller beim Kunden sein. Ein Verkaufserfolg war diese Power-Modell-Variante allerdings nicht. Aber es gab ja im Konzern-Motoren-Portfolie jede Menge andere Triebwerke und so war der VW Passat gut bestückt mit recht unterschiedlichen Vier- und Sechszylinder-Motoren und einem Leistungsspektrum von 100 bis 193 PS. Neun Produktionsjahre blieb der Passat B5 im Programm, da war es zwingend erforderlich, zwischenzeitlich das Modell zu renovieren. Im November 2000 wurde der Öffentlichkeit die große Produktaufwertung präsentiert, die vor allem durch Retuschen an den Scheinwerfern und Rückleuchten auffiel. Zudem wurden die Diesel-Direkteinspritzer-Triebwerke mit der in Wolfsburg entwickelten Pumpe-Düse-Technik ausgestattet. Diese Technik erlaubte damals höhere Drücke als das konkurrierende Common-Rail-System und sorgte dadurch für eine bessere Kraftstoffzerstäubung und Kraftstoffausnutzung. Die Nachteile von Pumpe-Düse gegenüber dem Common-Rail-System waren der höhere Preis, die prägnante Geräuschkulisse und der höhere Bauraum, denn über der Nockenwelle thronte pro Zylinder das Pumpe-Düse-Modul. Als wenige Jahre später auch im Common-Rail-System Drücke von bis zu 3000 bar darstellbar waren, wurde „Pumpe-Düse´´ ins Museum verbannt. Kurz bevor die 5. Passat-Generation eingestellt wurde, gab es zum Modelljahr 2004 noch eine kleine Aufwertung: die Außenspiegel bekamen nun integrierte Blinker.

Anbieter: apadio.de
Stand: 15.01.2019
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Es ist nun mal das Dilemma des Bestsellers in der Kompaktklasse. Er darf von Modellgeneration zu Modellgeneration nur marginal wachsen und sich im Outfit nur so verändern, dass er aussieht wie ein VW Golf aussieht. Mithin gab es im neuen Anlauf frisch modellierte Scheinwerfer und Rückleuchten, hier und da eine zusätzliche Sicke und verschiedene Attribute, die ihn vom Vorgängermodell abheben. Der Handlungsspielraum für Veränderungen ist also eng gesetzt. VW-Chefdesigner Walter de Silva machte deutlich, wie er den VW Golf VI mit seinem Team in Form gebracht hat: Wir haben die Kernelemente des Golf in eine präzise, neue Form gegossen. Er ist akzentuierter, dreidimensionaler als seine Vorgänger, mit exakt definierten Linien und Kanten, mit fein proportionierten Wölbungen und Hohlkehlen. Währen der VW Golf V beim im ersten Anlauf die Bestnote beim Euro-NCAP-Crashtest nicht erreichte, war das beim Golf VI eine Selbstverständlichkeit: fünf Sterne beim Insassenschutz. Ein anderes Ergebnis wäre auch sehr verwunderlich gewesen, denn schließlich war der Golf VI nur die verfeinerte Variante der fünften VW-Golf-Generation, die übrigens schon nach fünf Produktionsjahren abgelöst wurde. Serienmäßig war der VW Golf mit zwei Frontairbags, zwei Seitenairbags und Kopf-Schulter-Airbags für die seitlichen Fensterflächen sowie einem Knie-Airbag für den Fahrer ausgestattet. Optional konnten Seitenairbags zum Abfangen der Hinterbänkler geordert werden. Wie beim Vorgänger gab es außer der Kompaktlimousine den Van Golf Plus und den Kombi Variant und seit dem Frühjahr 2011 – endlich, endlich wieder (!) - das Golf Cabriolet. Das Top-Modell der Baureihe, der Golf R32, machte es deutlich: Downsizing war angesagt. Die Vorgänger-Modelle des R32 wurden noch von einem 3,2 Liter großen 6-Zylindermotor auf Trab gebracht, jetzt reichte ein 2,0-Liter-TSI-Motor mit Turbolader, um 270 PS zu mobilisieren. Downsizing auch bei den Hubraum-kleineren Triebwerken: Der 1, 2 Liter Motor bot 85 PS oder auch 105 PS, den 1,4 Liter-Motor gab es in drei Leistungsstufen mit 80 PS, 122 PS und sogar 160 PS. Bei den Diesel-Triebwerken reichte die Leistungsspanne von 90 PS bis 170 PS.

Anbieter: apadio.de
Stand: 15.01.2019
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